Demnächst in mehreren Sprachen erhältlich

Das Buch wird bald in mehreren Sprachen erscheinen, damit alle unsere Leser die Möglichkeit haben, ihr Exemplar in ihrer eigenen Sprache zu erhalten, um es auch wirklich zu verstehen.

Autor Biografie

Hayden Dorf, der Author von den Letters from the Hermit Kingdom, ist Teil einer
Generation, welche ihr Debüt am Anfang des Jahrtausends gemacht hat. Auf der Suche
nach seiner künstlerischen Individualität begab er sich anfangs in den lyrischen Bereich
und veröffentlichte mehrere Bänder von Gedichten. Briefe Aus Dem Königreich Der
Einsiedler ist sein erster Roman. Es wurde bereits in mehrere Sprachen übersetzt und
zeigt die Formel für individualisierte Ausdrucksweise. Er wagte es einen literarischen
Code im Zeichen ästhetischer Emotionen, eines Kultes für Schönheit und Liebe,
anzunehmen, in einer Zeit, welche eher von einer aggressiven Postmoderne dominiert wird.

writer@hayden-dorf.com

Eine fast unmögliche Liebesgeschichte

Wie ist das Leben in Nordkorea? Das ist eine Frage, die sich jeder von uns wahrscheinlich schonmal gestellt hat. Dieses Buch liefert eine Antwort, und nicht nur das.

Alex Robinson, ein junger Amerikaner, welche an einem internationalen Event in Südkorea teilnimmt, wird von Nordkoreanern entführt, während er die demilitarisierte Zone (DMZ) an der Grenze der beiden Länder besucht. Opfer der Aktion sind, zusammen mit ihm, ein Sergeant der südkoreanischen Armee und ein junger Mann aus Indien. Die Regierung aus Pjöngjang verlangt besondere Bedingungen für ihre Teilnahme an den Olympischen Winterspielen im Austausch für die Gefangenen. Der Sergeant, welcher bei der Explosion schwer verletzt wurde, während er Alex‘ Leben rettete, bittet ihn ein paar Briefe an seine Verlobte zu senden und zeigt eine unglaubliche Willenskraft, welche dem
Amerikaner erst bewusst wird, als sie freigelassen werden. Währenddessen verliebt sich Alex, welcher ebenfalls verletzt von der Explosion ist, in die junge Nordkoreanerin Kim Hyo-Ri, die sich um ihre medizinische Versorgung kümmert.
Wie wird das Schicksal ihrer faszinierenden Liebesgeschichte enden? Wird Alex überleben und aus dem Einsiedler Königreich entkommen? Und was muss in diesen Briefen stehen, damit sie die Titelseite südkoreanischer Zeitungen einnehmen können?

 Lassen Sie uns die Antwort gemeinsam herausfinden. Kaufen Sie jetzt Briefe Aus Dem Königreich Der Einsiedler und tauchen Sie ein in das Herz dieser Geschichte, voller Spannung, Geheimnisse, politischer Intrigen und vor allem Liebe.

Die schönsten Briefe, die je aus dem Land der Einsiedler geschickt wurden

Mein Schatz,
der letzte Abend hat mich noch lange verfolgt. Kein Schlaf in Sicht. Er verfing sich in den Schichten des Fensters. Schmerz und Hilflosigkeit wurden in jüngster zu einem Spiegel, der mir die wahre Größe meines bescheidenen und unbedeutenden Selbst aufzeigte. Erst jetzt wird mir bewusst, dass die menschliche Natur nicht die des Pfaus ist, dessen Flügel kaum zwischen einer Kirchenbank Platz fänden. Manchmal fühle ich all die ausgedehnten Wolken durch mich hindurchziehen, als wären sie zerklüftete und schonungslos verkantete Bänder. In stiller, vergeblicher Verzweiflung starre ich nun auf das Krankenhausfenster. Das Feuer meiner Augen kann es nicht mehr durchbrechen. Ich bin von der Außenwelt abgeschnitten. Das einzig mir Verbliebene ist der Himmel, den mein eigener Geist zu erschaffen vermag; unerreichbar für all die anderen. Nur dort finde ich eine beispiellose Kraft, die mich Dir ganz nahe bringt. Schaue aus dem Fenster, dann siehst Du die Stadt wie ich, ganz abendlich, wenn Essenzen aus Nardenöl aus dem Namsan-Park in die Seele Asiens hinabrieseln. Niemand spaziert je allein an der Banpo-Brücke vorüber. Überall um mich herum die Liebespaare; sie erscheinen wie lange Fäden, die auf dem Han-Fluss nach ihrem Sinn suchen. Nur ich, der Einsame, zähle die Geigen und die Lippen der Nacht. Ich hoffe unendlich, dass wir eines Tages wieder zueinanderfinden werden, dann werden wir die Hüften des Regenbogenbrunnens liebkosen. Ich schlafe spät ein, unschuldig, die Hüllen der Nacht in meinen Händen tragend. Ich werde wieder voller Einsamkeit träumen, nur zu Dir blickend …

Kapitel 5

Das kleine, verblichen-blaue und ordentliche Haus am Ende der Sungion-Straße in der Altstadt von Kaesong blieb für alle, selbst die Nachbarn, ein Rätsel. Niemand wusste, wer dort wohnte, obwohl fast täglich mehrere Personen gesehen wurden, die dort ein- und ausgingen. Andererseits hat tatsächlich noch niemand je gewagt, Fragen zu stellen. Es genügte zu wissen, dass Major Pak Seong-Ho das Haus frequentiert, und jedwede Neugierde wurde dadurch im Keim erstickt. Der aus einer sehr einflussreichen Familie hochrangiger Militärs der nordkoreanischen Armee stammende Einheimische, der ehemals brillante Student, wurde bereits seit seinem Studium für eine der hoch bezahlten Positionen in der kybernetischen Armee vorbereitet und dabei wurden seine hervorragenden Leistungen, sein sozialer Rang sowie die Zugehörigkeit zur privilegierten Schicht berücksichtigt. Gegenwärtig war er einer der jungen Leiter des Sicherheitskomitees von Kaesong, einem lokalen Zweig des Staatsministeriums. Das heißt, derjenigen, die Fälle interner Spionage untersuchen, außerdem für die Rückführung der Überläufer, die Gefangenenlager und überflüssig zu erwähnen, die Abwehr der Spionage aus dem Ausland zuständig sind.
Es war bereits dunkel, als Kim Hyo-Ri die Glocke des blauen Hauses mit hohem Zaun und und den für ein so altes Gebäude etwas zu großen Fenstern läutete, die allerdings immer verhangen waren. Sie wurde gebeten, erst nach Einbruch der du nkelheit zu kommen Sie kannte das Haus gut; sie war schon mehrmals dorthin gerufen worden. Einer der vier Räume stand immer für Major Pak bereit. Auf weniger als zwanzig Quadratmetern drängten sich ein großer Schreibtisch, ein Tisch, zwei Sessel, ein Schrank und ein riesiges Bücherregal, das niemand ohne seine Zustimmung anfassen durfte. Daneben gab es einen Raum mit zwei Soldaten. Sie konnten das Haus nur abwechselnd zu besonderen Anlässen verlassen. Es gab noch einen weiteren Raum, der von Chang Da-Eun, einer Frau, die für alles mögliche gut war, benutzt wurde und die für das Putzen, Waschen, Kochen und andere Hausarbeiten zuständig war. Der geräumigste Raum, die Krankenstation, war nicht immer besetzt. Aber an diesem Tag waren zwei Betten voller Blut, und Chang Da-Eun führte ihren Wischmopp das zweite Mal unter ihnen durch. Sie beobachtete jedes Mal, ob die beiden wach waren. Als sie das dritte Bett erreichte, wichen ihre Augen dem ängstlichen Blick des Fremden aus, aber verweilten auf seinem Gesicht und seiner mit schwarzem Staub bedeckten Kleidung. Der Major war in seinem Büro und wartete auf Kim Hyo-Ri, als die Stimme am Telefon ihn erschauern ließ:
„Was berichten Sie, Genosse Major Pak?“ „Die Entziehung verlief erfolgreich. Es gab jedoch kleine Komplikationen. Zwei sind verletzt, einer anscheinend ziemlich ernst.“
„Zwei? Wie viele sind es?“
„Drei. Zwei junge Zivilisten und ein Unteroffizier der südkoreanischen Armee. Der Soldat und einer der beiden anderen benötigen sofortige medizinische Versorgung.“
„Sie sind sich der Tatsache bewusst, dass im Moment alles geheim ist, und trotzdem kann ich Ihnen nichts anbieten, nicht einmal medizinische Versorgung. Sie müssen sich selbst darum kümmern. Wir werden später sehen, was wir tun können.“
„Ja, Genosse.“
„Genosse Major, vergessen Sie nicht: Ich brauche sie lebend, sonst sind all Ihre Anstrengungen umsonst gewesen. Und meine Dankbarkeit kann sich schnell in etwas anderes verwandeln …“
Hyo-Ri war dringend herbestellt worden, und gleich als angekommen war, führte einer der Soldaten sie zum Büro des Majors.
„Guten Abend, Hyo-Ri. Bitte nehmen Sie Platz. Ich habe heute zwei Verwundete aufgenommen. Drei, um genau zu sein. Aber der dritte scheint nur oberflächliche Verletzungen zu haben. Aber von den anderen beiden weiß ich nicht genau, in welchem Zustand sie sind. Einer von ihnen ist ein Soldat der Armee des Südens. Der andere könnte wohl Amerikaner oder Europäer sein. Keiner der beiden hat bisher das Bewusstsein wiedererlangt. Ich möchte, dass Sie sie in Augenschein nehmen und mir sagen, wie ihr Zustand ist und was genau Sie für ihre Behandlung benötigen würden. Sollte einer von ihnen zu Bewusstsein kommen und sprechen können, werden Sie mir sofort Bescheid geben. Ohne meine Zustimmung darf ihnen nichts gesagt werden. Wir gehen wie üblich vor: Jedes Mal, wenn jemand Neues in ihr Zimmer kommt, mit Ausnahme der Soldaten, verbinden wir ihnen die Augen“..
„Gewiss, Genosse Major, alles wird so sein, wie Sie es wünschen. “
„Hyo-Ri, wir haben diese Diskussion schon zu oft geführt. Wenn es nur wir beide sind, können Sie mich beim Vornamen nennen. Ich halte mich bei Ihnen nicht an die militärische Etikette.“
„Bitte verzeihen Sie mir, Seong-Ho. du hast Recht, aber ich habe mich immer noch nicht daran gewöhnt.“
Das soziale Klassensystem Nordkoreas, genannt Songbun, teilt die Gesellschaft in drei Gruppen. Der loyale Kern wird von den Privilegierten gebildet. Die anderen sind die schwankende und die feindliche Klasse. Die Klassifizierung basiert auf den Informationen über jeden Einzelnen und seinen Familienmitgliedern und legt fest, wo sie leben, welche Schule sie besuchen und wo sie arbeiten können.

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